Aktuelles

Charta-Projekt beim EAPC-Kongress in Wien

07.05.2009 12:00

Im Vorfeld des 11. Kongresses der European Association for Palliative Care (EAPC) wurde am 7. Mai 2009 zu einem Workshop zum Zwischenstand der Budapest Commitments nach Wien eingeladen. Exemplarisch wurde der deutsche Prozess zur Entwicklung einer „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ vorgestellt.

Beim 10. EAPC-Kongress in Budapest im Jahr 2007 waren die Budapest Commitments als Gemeinschaftsinitiative von EAPC, IAHPC und WPCA vereinbart worden: Im Rahmen der Budapest Commitments (The Budapest Commitments – a framework for palliative care development) sollen vor allem fünf Bereiche weltweit fokussiert und in ihrer Entwicklung gefördert werden: Aus-/Fort- und Weiterbildung; Forschung; Politik; Qualitätsmanagement; Versorgung mit Arzneimitteln. 19 Länder beteiligen sich: Österreich, Belgien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Israel, Litauen, Niederlande, Norwegen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Großbritannien.

Schwerpunkte des deutschen Charta-Prozesses in Trägerschaft von DGP, DHPV und BÄK bilden:

  1. Gesellschaftspolitische Herausforderungen
  2. Anforderungen an die Versorgungsstrukturen
  3. Aus-, Weiter- und Fortbildung haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter
  4. Entwicklungsperspektiven und Forschung
  5. Internationale Dimension

Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ wird am 8.9.2010 in Dresden präsentiert.

Raymond Voltz: Internationale Entwicklung (Impulsreferat zur Auftaktveranstaltung für die Entwicklung einer „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“, 3. 9.2008, Berlin)

Raymond Voltz: Charta about care of the dying: The German project (Referat beim Workshop Budapest Commitments, 11. EAPC-Kongress, 7.5.2009, Wien)

http://www.eapcnet.org/congresses/Budapest2007/Budapest2007Commitments.htm

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