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Dritter Runder Tisch zum Auftakt intensiver Abstimmungsphase
04.11.2009 12:00
Am 3.11.2009 fand im Rahmen des Prozesses zur Entwicklung einer „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ im Haus der Bundesärztekammer in Berlin die dritte Sitzung des Runden Tisches statt, an der neben den drei Trägerverbänden und den Arbeitsgruppen-Sprechern knapp 30 Vertreterinnen und Vertreter gesundheits- und gesellschaftspolitisch wesentlicher Institutionen teilnahmen.
Die Sprecherinnen und Sprecher der fünf Arbeitsgruppen stellten ihre jeweilige Arbeitsstruktur und erste Zwischenergebnisse vor. Diese wurden von den Teilnehmern des Runden Tisches diskutiert und zustimmend zur Kenntnis genommen. Wie sich die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen inhaltlich und redaktionell zusammenführen lassen, war Gegenstand der Präsentation einer eigens gebildeten Charta-Redaktion.
Im Mittelpunkt der Sitzung des Runden Tisches standen außerdem Überlegungen zum abschließenden Konsentierungsverfahren. In guter und intensiver Arbeitsatmosphäre wurden in Berlin die weiteren zeitlichen Eckpfeiler vereinbart: Die Vorlage einer komprimierten Fassung der Charta-Zwischenergebnisse bis Januar 2010, der vierte Runde Tisch am 24.3.2010, der fünfte Runde Tisch am 1.6.2010 und die Präsentation der Charta-Ergebnisse am 8.9.2010 in Dresden.
Das deutsche Charta-Projekt wurde von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband(DHPV) und der Bundesärztekammer (BÄK) angestoßen und im Jahr 2009 im Verlauf von zwei Sitzungsrunden der fünf Arbeitsgruppen und drei Terminen des Runden Tisches zu einem lebendigen Arbeitsprozess entwickelt.
