Die Charta

Worum geht es inhaltlich?

Ist- Soll- Commitment zur Situation sterbender Menschen in Deutschland

Die Auseinandersetzung mit den existenziellen Phänomenen Sterben, Tod und Trauer ist vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung chronisch unheilbarer Erkrankungen, des demografischen Wandels sowie sich ändernder gesellschaftlicher Strukturen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Der Charta-Prozess soll dazu beitragen, diese Aufgabe im öffentlichen Bewusstsein präsent zu machen, zu verankern und zugleich Perspektiven für die Entwicklung in der Zukunft aufzuzeigen.

Dieses inhaltliche Ziel erfordert eine klare Struktur des Charta-Prozesses, die zusammengefasst lautet: Ist - Soll - Commitment. Das heißt, eingeleitet werden die einzelnen Charta-Kapitel entsprechend der AG-Struktur jeweils durch Kennzeichnung der Ausgangssituation (Ist), wie es beispielsweise um die Ausbildung der entsprechenden Berufsgruppen oder um die Forschungslandschaft zum Thema bestellt ist. Auf der Grundlage dieser Bestandsaufnahme werden nachfolgend Ziele und Forderungen (Soll) hinsichtlich notwendiger Änderungen beispielsweise in den Versorgungsstrukturen formuliert. Wie diese zu erreichen sein könnten, ist Gegenstand des jeweils dritten Abschnitts zur konkreten Umsetzung und Realisierung, verbunden mit einer Selbstverpflichtung der beteiligten Institutionen, sich für entsprechende Pläne und Projekte einzusetzen (Commitment).