Internationale Einbindung
Bis zum Sommer 2010 soll eine Charta verabschiedet werden, in welcher die Ist-Situation schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland beschrieben und daraus folgend Ziele definiert und Realisierungspläne aufgestellt werden.
Entstanden ist dieses nationale Projekt vor dem Hintergrund einer internationalen Initiative, die als Budapest Commitments auf dem 10. Kongress der European Association for Palliative Care (EAPC) 2007 vereinbart wurde. Mit dem Ziel, die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender zu verbessern, sollen fünf Bereiche weltweit fokussiert und in ihrer Entwicklung gefördert werden: Aus-/Fort- und Weiterbildung, Forschung, Politik, Qualitätsmanagement, allgemeine Zugänglichkeit der Versorgung mit Arzneimitteln.
Inzwischen beteiligen sich 19 Länder. Der EAPC-Kongress in Wien im Mai 2009 zeigte eindrucksvoll das weltweite Interesse am Ausbau dieser Initiative und an internationaler Kooperation.
