Umsetzung

Um die Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie noch stärker und konsequenter in das öffentliche Bewusstsein zu bringen, wurde das Projekt „Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“ eingerichtet.

Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Zeitraum von November 2016 bis September 2019 gefördert.

Ziel des Projektes ist es, die Umsetzung der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen weiter zu befördern durch

  • Bekanntmachung der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen
  • Unterstützung bei der Vernetzung von Akteuren und Projekten der Hospiz- und Palliativversorgung
  • Begleitung der Implementierung der Handlungsempfehlungen in Organisationen und Institutionen

Aufgaben:

  • Verbreitung von Informations- und Weiterbildungsangeboten zur Charta und ihren Handlungsempfehlungen
  • Unterstützung bei der Kooperation, Koordination und Kommunikation unterschiedlicher Akteure
  • Begleitung und Unterstützung  der Akteure in der konkreten Übernahme von Verpflichtungen aus den Handlungsempfehlungen und systematische Berichterstattung
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedarfe und Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland

Es geht darum, dass die Handlungsempfehlungen weiter in die Gesellschaft getragen und von jenen, die sich der Charta verpflichtet sehen, umgesetzt werden. Das wird kein Selbstläufer, soviel ist klar. Jetzt heißt es: am Ball bleiben und konkrete Maßnahmen Schritt für Schritt in den eigenen Organisationen umzusetzen. Auch hier ist wieder Vernetzung und Austausch gefragt. Und wir müssen auf allen Ebnenen noch mehr Akteure gewinnen. Dabei soll die Koordinierungsstelle begleiten und unterstützen. Ich wünsche mir, dass vor allem die am Charta-Prozess Beteiligten die Koordinierungsstelle in diesem Sinne nutzen, so dass wir am Ende der Projektlaufzeit auch eine erste positive Bilanz ziehen können.

Bundesministerin Dr. Katarina Barley in "die hospiz zeitschrift" 3/2017 Nr. 74, 19. Jg