Nachrichten zur Charta

Hospizliches Ehrenamt neu denken

Zum Tag des Ehrenamtes dankt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) allen ehrenamtlich in der Hospizarbeit Engagierten. Auch in Zukunft bleibt das hospizliche Ehrenamt unerlässlich.

 „Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember danken wir allen Ehrenamtlichen, die durch ihr Engagement sterbende Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland unterstützen. Sie stehen für die Solidarität mit Menschen in einer existenziellen Lebenskrise und die Bereitschaft, einen Beitrag zu einem würdevollen Lebensende und Sterben zu leisten“, so Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands.

„Schon das Entstehen der ersten Hospizinitiativen in den 1980iger Jahren verdankte sich dem ehrenamtlichen Engagement von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern. Von den Anfängen bis heute sind sie Garant für eine Begleitung, die sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der schwerstkranken und sterbenden Menschen richtet und somit den hospizlichen und palliativen Ansprüchen gerecht wird“, so Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV.

Seither hat sich das Ehrenamt gesamtgesellschaftlich und auch über die Grenzen Deutschlands hinaus stark gewandelt. Um den neuen Herausforderungen zu begegnen, führt der DHPV zurzeit das Forschungsprojekt „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit – Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“ durch. Das Projekt, dessen Ergebnisse Mitte 2018 vorliegen, soll ein tragfähiges empirisches Fundament für die Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Hospizpraxis und Hospizkultur zur Verfügung stellen.

Auch auf europäischer Ebene engagiert sich der DHPV für die Weiterentwicklung und Stärkung des Ehrenamtes, etwa durch die Unterstützung der Madrid Charta 2017 zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care. Die Charta, die unter dem Titel „Voice of Volunteering“ im Mai dieses Jahres von der Europäischen Gesellschaft für Palliative Care (EAPC) präsentiert wurde, will das Ehrenamt in den vielfältigen Aspekten und der eigenen Rolle stärken und ruft alle auf, den wichtigen Beitrag der ehrenamtlich Tätigen vom begleitenden Da-Sein bis zu organisatorischen Tätigkeiten anzuerkennen und den Einsatz in der Begleitung von Menschen zu fördern.

Informationen zum Forschungsprojekt. (Link)

Informationen zur Charta „Voice of Volunteering“. (Link)

Kontakt:

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband

Mail: a.hoerschelmann@dhpv.de

 

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Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung auf dem Palliativforum in Berlin

Das Forum für Palliativmedizin „Das Lebensende gestalten“ vom 10. bis 11. November in Berlin informierte zum 11. Mal über die Versorgung von Menschen an ihrem Lebensende. Von Freitagmittag bis Samstagmittag berichteten Experten unterschiedlicher Berufsgruppen über Gestaltung, Vernetzung und Zeitpunkt ambulanter und stationärer Palliativversorgung, Behandlungskonzepte und sowie pflegerische und politische Herausforderungen. Die wissenschaftliche Leitung dieser jährlich staffindenten Veranstaltung liegt bei Prof. Dr. med. Friedemann Nauck. Als ehemaliges Steuerungsgruppenmitglied des Charta-Prozesses war es ihm daher ein besonderes Anliegen die politischen Herausforderungen durch die Arbeit der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland seinem Forum vorzustellen.

 

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Die Koordinierungsstelle zu Gast auf dem 7. Deutschen Kinderhospizforum

Kinder- und Jugendhospizarbeit sah es immer als ihre Aufgabe an, neben der unmittelbaren Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien auch dafür einzutreten, dass die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Familien angemessen sind. Auf dem 7. Deutschen Kinderhospizforum ging man u.a. der Frage nach, was auf politischem Feld seit 1990 erreicht wurde, wie sich das Verhältnis der Kinderund Jugendhospizarbeit zur Politik entwickelt hat und welche Chancen, aber auch Grenzen hier gesehen werden. In diesem Rahmen war es Aufgabe der Koordinierungsstelle die Möglichkeiten und Herausforderungen der Handlungsempfehlungen zu erläutern.

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Beitritts Bayerns zu den Handlungsempfehlungen

Der Freitstatt Bayern erklärte, dass er den Hahndlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" beitritt. Er bringt damit zum Ausdruck, dass er die Ziele und Inhalte der Nationalen Strategie mitträgt, damit jeder Betroffene unabhängig von der zugrundeliegende Erkrankung, seiner jeweiligen persönlichen Lebenssituation oder vom Versorgungsort eine qualitativ hochwertige Versorgung und Begleitung erhält.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutsche Hospiz-und PalliativVerband und die Bundesärztekammer bedanken sich außerordentlich bei Staatsministerin Melanie Huml für ihre Unterstützung der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen!

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Land Berlin unterstützt die Charta und ihre Handlungsempfehlungen

Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat eröffnete am 22.09.2017 als Schirmherrin zusammen mit dem Vorsitzenden des Hospiz- und Palliativverbandes Berlin Dirk Müller die 20. Berliner Hospizwoche im Festsaal des Roten Rathauses. Die vom 22. bis 28. September 2017 stattfindende Woche ist das wichtigste Großereignis im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen Sterben, Tod und Trauer in Berlin.

Während der Eröffnung unterzeichnen Senatorin Kolat und hochrangige Vertreterinnen und Vertreter des Hospiz- und Palliativverbandes Berlin, der Ärztekammer Berlin, der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, der Berliner Krankenhausgesellschaft, der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg, der AOK Nordost, des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin, des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Berlin die Erklärung, die Ziele und Inhalte der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland und ihrer Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie mitzutragen und zu unterstützen.

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Mecklenburg-Vorpommern erklärt Unterstützung der Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat die Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie zur Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland sehr begrüßt und sich bereit erklärt, die Ziele und Inhalt mitzutragen. Durch diese Handlungsempfehlungen werden die Programmsätze der Charta durch konkrete Maßnahmenempfehlungen untersetzt.

Das Land wird die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen durch Hospize und die ambulante und stationäre Palliativversorgung weiterentwickeln und unterstützen. Die Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie sollen insbesondere durch die Netzwerkarbeit im Rahmen des seit 2007 in Mecklenburg-Vorpommern bestehenden Runden Tisches "Hospiz- und Palliativversorgung" unterstützt werden.

 

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Niedersachsen unterstützt die Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie

Die von Frau Gesundheitsministerin Rundt für das Land Niedersachsen unterzeichnete Erklärung, die Handlungsempfehlungen mitzutragen, ging in der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland schriftlich ein.

Die Sicherstellung und Weiterentwicklung der Hospizarbeit und Palliativversorgung ist der Niedersächsischen Landesregierung ein wichtiges Anliegen. So wurde die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland bereits im Februar 2011 unterzeichnet.

Der aus Landesmitteln geförderten Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen (LSHPN) beschäftigt sich bereits mit der Umsetzung der Handlungsempfehlungen, z.B. durch die Gründung der Arbeitsgruppen zur Verbesserung der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

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Wir danken Herrn Pielage

Wir danken Herr Pielage für die tolle Unterstützugn beim Aufbau ...

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Bayern: SAPV-Team Freising unterzeichnet die Charta

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedihzin, der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband und die Bundesärztekammer bedanken sich beim SAPV-Team Freising für die Unterzeichnung der Charta. Damit erklärt das SAPV-Team Freising die Ziele und Inhalte der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen mitzutragen und sich im Sinne der Charta für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbener Menschen, ihrer Familien und der ihnen Nahestehenden einzusetzen und auf dieser Grundlage für die Einlösung ihrer Rechte einzutreten.

Dem sympathischen SPAV-Team Freising wünschen wir für die zukünftige Arbeit alles Gute!

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1. Sitzung des Begleitgremiums der Koordinierungsstelle

Die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland hat in Berlin zur ersten Sitzung ihres Begleitgremiums geladen: Dazu trafen sich rund 50 Teilnehmende aus ...

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Koordinierungsstelle auf dem 16. Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf

Die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland hat sich auf der Messeplattform des BMFSFJ beim 16. Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden Interessierten und Fachkollegen ...

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